Bundeskongress der Räte der Religionen

In vielen Kommunen haben sich in den vergangenen Jahren Räte der Religionen und vergleichbare Strukturen gebildet (z.B. Runde Tische der Religionen, Foren der Religionen). Sie vernetzen die Religionsgemeinschaften, fördern den Dialog mit der Stadtgesellschaft, organisieren Veranstaltungen der interreligiösen Bildung und Begegnung, vermitteln bei Konflikten, nehmen Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen und anderes mehr.

Räte der Religionen sind unseres Erachtens ein Zukunftsmodell. 2018 haben die Räte der Religionen in Hannover und Frankfurt am Main daher den Bundeskongress der Räte der Religionen begründet.

Die Grundsatzerklärung des Kongresses finden Sie hier.

Aktuell

Am 13. September kamen die Räte der Religionen und andere interreligiöse Dialoginitiativen aus ganz Deutschland zum 3. Bundeskongress der Räte der Religionen zusammen. 69 Personen aus 32 Städten waren dabei, wegen der Corona-Pandemie traf man sich digital.

Neben kollegialer Beratung in Kleingruppen und dem Austausch im Plenum steht jedes Jahr ein Fachvortrag im Mittelpunkt des Kongresses. In diesem Jahr sprach der Politikwissenschaftler und Psychologe Prof. Dr. Thomas Kliche, Universität Magdeburg, zum Thema „Woher kommt der Hass?”. Kliche ermutigte die Teilnehmer*innen, ihre Arbeit in den kommunalen interreligiösen Gremien geduldig und entschlossen fortzusetzen.

Einige Räte der Religionen wollen künftig städteübergreifende Arbeitsgemeinschaften gründen – zum Beispiel, um die Zusammenarbeit mit Schulen zu stärken. Auch sollen festere Strukturen für den Bundeskongress entstehen. Als erster Schritt ist die Bestimmung von Sprecher*innen angeregt worden, die den Kongress nach außen vertreten und jederzeit für Interessierte ansprechbar sind.

Lesen Sie hier die offizielle Pressemitteilung zum Bundeskongress.

Kontakt: mail@bundeskongress-religionen.de oder rekel@haus-der-religionen.de.